
Wenn ich dieses Bild betrachte, sehe ich nicht nur die Vergangenheit – ich sehe das Versprechen, für das ich jeden Tag aufstehe.
Manchmal verliert man sich in den Aktenbergen, den kühlen juristischen Schriftsätzen und den Enttäuschungen über Behörden, die nicht reagieren. Aber wenn ich dieses Foto von uns beiden sehe, ist alles andere ganz weit weg. Dann spüre ich wieder die Verbindung, die uns niemand nehmen kann, egal wie viele Mauern man um uns herum baut.
Es geht nicht um Gewinnen oder Verlieren
Ich werde oft gefragt, woher ich die Kraft nehme, nach sieben Jahren und nach gesundheitlichen Rückschlägen immer noch weiterzumachen. Die Antwort liegt in diesem Lächeln auf dem Foto.
Es geht mir nicht darum, „Recht zu haben“ oder einen juristischen Sieg zu erringen. Es geht mir darum, dass mein Sohn Frank Luca die Chance bekommt, wieder der unbeschwerte Junge zu sein, der er auf diesem Bild ist. Ein Junge, der weiß, dass sein Vater für ihn da ist – bedingungslos.
Ein Archiv der Liebe, das ich für ihn bewahre
Hinter diesem Foto stecke ich. Ich habe nicht nur auf den Auslöser gedrückt, ich habe diese Momente mit dem Herzen festgehalten. Während andere sich dem Bild entzogen, habe ich versucht, jede Sekunde seines Aufwachsens für die Ewigkeit zu bewahren. Diese Fotos sind heute mein Beweis, dass unsere Verbindung echt ist – egal, wie sehr man heute versucht, sie wegzureden.
Die Dokumentation meiner Kämpfe ist kein Zeichen von Kälte. Sie ist mein Liebesbeweis, um Frank Luca zu zeigen: „Ich war da. Ich habe nie aufgehört, an deine Tür zu klopfen.“
Mein Versprechen
Am 24. März stehen wir vor Gericht. Aber mein eigentlicher Termin ist nicht im Gerichtssaal, sondern in der Zukunft meines Sohnes.
Frank Luca, dieses Bild erinnert mich jeden Tag daran, wer wir sind. Und ich werde nicht aufhören zu kämpfen, bis wir neue Bilder machen können. In Freiheit. Ohne Angst.






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