Liebe Gerolfinger Bürgerinnen und Bürger im Glauben,
wenn ich heute in die Gerolfinger Kirche blicke, sehe ich nicht nur ein Gebäude. Ich sehe den Ort, an dem mein Sohn Frank Luca getauft wurde. Ich erinnere mich noch genau an diesen Tag: das Taufwasser, das Licht der Kerze und das feierliche Versprechen, das wir Eltern, die Paten und die gesamte Gemeinde vor Gott abgegeben haben – nämlich dieses Kind zu schützen, es zu begleiten und es in einer Atmosphäre der Liebe und Wahrheit aufwachsen zu lassen.

Heute, sechzehn Jahre später, frage ich mich unter Tränen: Wo ist dieses Versprechen geblieben? Seit sieben Jahren wird mein Sohn systematisch von mir entfremdet. Was viele als bloßen Streit abtun, hat eine dunkle Seite erreicht, die wir als christliche Gemeinschaft nicht ignorieren dürfen.
Kindesentfremdung ist ein seelischer Missbrauch, der die Grundfeste einer Kinderseele zerstört.
Doch meine Sorge gilt heute nicht mehr nur der Seele, sondern auch dem leiblichen Wohl meines Sohnes. Mir liegen Berichte vor, die mich zutiefst erschüttern:
Mangelnde Grundversorgung: Informationen über unzureichende Ernährung im häuslichen Umfeld.
Medizinischer Zwang: Ein Kind, das gegen ärztlichen Rat gezwungen wird, Krücken länger als nötig zu tragen – mit schmerzhaften Folgen für die Gesundheit.
Wahrheit macht frei
n der Bibel heißt es: „Die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8,32). In diesem Fall wurde die Wahrheit jahrelang durch Falschaussagen und strategisches Kalkül verschleiert. Als Gemeinde haben wir die Pflicht, hinzusehen. Nächstenliebe bedeutet auch Zivilcourage. Es bedeutet, Fragen zu stellen, wenn ein Kind plötzlich isoliert wird und seine (besten) Freunde verzweifelt feststellen müssen, dass die Verbindung abbricht.
Mein Ruf um Unterstützung
Am 24. März 2026 wird vor dem Familiengericht Ansbach erneut verhandelt. Es geht darum, Frank Luca aus dieser Isolation zu befreien. Ich bitte Sie: Beten Sie für Frank Luca, dass er die Kraft findet, seine eigene Stimme wiederzuentdecken. Schauen Sie hin und lassen Sie nicht zu, dass in unserer Mitte Unrecht geschieht.Informieren Sie sich über die dokumentierten Fakten auf meiner Seite und/oder kontaktieren Sie mich.
Wir haben am Tag seiner Taufe versprochen, für ihn da zu sein. Lassen wir ihn jetzt nicht allein.

In tiefer Verbundenheit und Sorge,
Ihr ehemaliger Mitbürger
Frank Henle






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